Wie viele Ecken hat ein Kreis?
Mit dieser Fage beschäftigten wir uns in der Klasse 3b. Da der Roamer mehrere Halterungen zum
Einfügen von Filzstiften hat, kann unser Roboter auf großem Papier auch Zeichnungen anfertigen.
Die Kinder zeichneten mit dem Roamer zuerst Dreiecke und Rechtecke. Sie merkten schnell, dass
man dazu 360° durch die entsprechende Anzahl von Ecken dividieren musste. So kamen einfache
Programme der Art:
4
90
4
90
4
90
4
90
zustande.
Der Roamer zeichnet dann ein Quadrat mit 4 Einheiten Seitenlänge.
Aufwändiger gestaltete sich die Programmierung größerer Vielecke. Ein 8-Eck beispielsweise
erforderte schon mehr Programmieraufwand:
4
45
4
45
4
45
4
45
4
45
4
45
4
45
4
45
Da bei dieser Figur die Schritte
4
45
achtmal wiederholt werden, erschloss sich den Kindern schnell der Vorteil der Wiederholfunktion
.
Obige Programmierung ließ sich so viel kürzer mit
8
4
45

eingeben, und mit diesem Trick zeichneten die Kinder schließlich sogar 20-Ecke.
Die Vielecke wurden schließlich ausgeschnitten und zur Ausstellung für die anderen
Klassen auf eine Pinwand geklebt.
Tim und Timo, unsere Computerprofis, führten das gesamte Projekt virtuell mit dem
Computerprogramm RoamerWorld durch. Am Computerbildschirm enstanden dabei sogar 60-Ecke, die für
den Betrachter schon völlig wie ein Kreis aussahen.
Hier sind einige ihrer Roamer-Zeichnungen zu sehen:
Das letzte Vieleck, ein 40-Eck, sieht für den Betrachter schon fast wie ein Kreis
aus. Wie muss dann erst ein 360-Eck oder sogar ein 1000-Eck aussehen? Die Kinder haben sich über
dieses Problem ihre eigenen Gedanken gemacht. Ihre Überlegungen können
hier
nachgelesen werden.
zurück
Startseite
|