Post aus Hova
Einer unserer Luftballons flog tatsächlich bis nach Schweden. Häkan Andersson aus Hova fand den Luftballon mitsamt dem Brief von Kathrin aus der 3 b am 29.11.2001 beim Spaziergang mit seinem Hund.
Hova ist ein Ort in Mittelschweden und liegt zwischen den beiden großen Seen Vänern und Vättern. Auf der Karte ist der Weg des Luftballons von Wolfenbüttel bis Hova eingezeichnet. Er ist in 2 Tagen immerhin 800 km weit geflogen.

Wer die Durchschnittsgeschwindigkeit in km/h ausrechnen kann, schicke bitte eine E-Mail an die Schule. Die beste Rechnung wird dann hier vorgestellt.
Robert hat die Durchschnittsgeschwindigkeit ausgerechnet. Hier ist seine Rechnung:
Hier nun Kathrins Ballonbrief und die Antwort aus Schweden:
"Wir wünschen uns, dass jedes Kind auf der Welt lachen kann. Wir wünschen uns, dass jedes Kind auf der Welt Freunde hat. Wir wünschen uns, dass Jedes Kind auf der Welt Frieden hat."
von Kathrin, 3b

Hallo, liebe Kathrin! Am 19.11.01 fand ich bei einem Spaziergang mit unserem Hund Deinen Ballon am Waldesrand. Vielen Dank für die schönen Wörter und Wünsche für alle Kinder der Welt. Der Fundplatz liegt in Hova zwischen den beiden Seen Vänern und Vättern in Schweden. Viele Grüße von dem Finder des Ballons
Häkan Andersson
Post aus Mantorp
Der zweite Ballon flog 750 km weit und wurde von der 10 Jahre alten Nina auf einer Wiese vor ihrem Haus gefunden. Das Dorf heißt Nantorp und liegt 25 km von Linköping entfernt. Auf der Karte ist es die blau eingezeichnete Flugbahn.

Nina hat ein Bild davon gemalt, wie sie den Luftballon gefunden hat.

Frau Rothmann, eine Lehrerin an Ninas Schule, schrieb Robert aus der 4a einen Brief.

Darin erzählt sie, dass die Kinder ihrer Schule auch am selben Tag Luftballons mit Grüßen an Europa verschickt haben. Ihre Comenius-Partnerschulen sind in Wiedelah, in der Nähe von Vienenburg, und in Schottland. Sie war schon mehrere Male in Wiedelah, Goslar und Salzgitter zu Besuch.
Hier ist ein Bild aus einer schwedischen Zeitung. Es zeigt, wie die Kinder in Mantorp ihre Grüße an Europa verschickt haben.

In der schwedischen Zeitung stand dazu folgender Artikel:
Schüler suchen Brieffreunde Gestern um 12 Uhr ließen die Schüler der Klämmetorpsschule in Mantorp hunderte von Luftballons in die Luft steigen. Sie wollen wissen, wie weit ein mit Helium gefüllter Ballon mit einem Brief fliegen kann. Die Schüler der Klämmetorpsschule wollen wissen, wie weit ein Ballon mit Brief fliegen kann, deshalb hat jeder seine Karte am weggeschickten Ballon befestigt. Auf der Karte wird der Finder des Ballons gebeten zu notieren, wo und wann der Ballon gefunden wurde und die Karte dann an die Schule zurückzuschicken .
,,Wir sehen das hier vor allem als großen Spaß, sagt Lena Rothman, Lehrerin an der Klämmertorpsschule. Die Ballons werden im Rahmen der Comeniuswoche weggeschickt. Sie ist ein Teil der EU- Zusammenarbeit mit einer deutschen und einer schottischen Grundschule. Es ist das dritte Jahr in Folge, in dem die Comeniuswoche gefeiert wird, und dieses Jahr werden zwei Lehrer der Klämmertorpsschule die deutsche Partnerschule in Wiedelah besuchen. Die deutschen Partnerschule liegt im Harz, in der Nähe der alten Grenze zwischen Ost und West. Die Zusammenarbeit der Schule ist das Ergebnis des EU-Projektes Sokrates an dem insgesamt 31 Europäischen Länder beteiligt sind. Ziel des Projektes ist, die Ausbildung zu verbessern sowie die europäische Integration zu fördern.

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